2. Mannschaft

Spielbericht Konz Zewen II - Saarburg 3:4

Am 4ten Spieltag der Bezirksliga (13.11.2016) traten wir gegen den CO Tabellenführer Saarburg an.
Da unser Spiellokal leider für Rollstuhlfahrer schwer zugänglich ist, hatten wir uns mit den Saarburgern darauf geeinigt in Saarburg zu spielen.

 

Der Kampf begann sehr schwungvoll:

an den Brettern 1 und 3 bekamen Gerhard Schuh und Manuel Hesse sofort Gambits vorgesetzt während bei mir an 2 eine Partie mit heterogenen Rochaden und gegenseitigen Königsangriffen entstand.


An Brett 4 gewann Nigel Hibberd irgendwann Qualität und Bauern.


Da ich sehr mit meiner chaotischen Partie beschäftigt war, bekam ich das Geschehen an den anderen Brettern nicht so genau mit.


An Brett 7 musste sich Johannes Laubenstein wohl genau verteidigen um das Remis zu halten. 0,5:0,5


An Brett 6 übte Helmut Giering wohl Druck aus, kam aber nicht durch. 1:1

 

An 1 behauptete Gerhard Schuh den Gambitbauern , aber der Gegner hatte durch aktive Figurenstellung ausreichende Kompensation. 1,5 : 1, 5.


An Brett 4 verwertete Nigel sein materielles Übergewicht: 2,5:1,5.


An Brett 5 stand unser Vorsitzender Gerhard Klein wohl lange zufriedenstellend, aber in der späten Phase der Partie schlich sich eine Ungenauigkeit ein: 2,5:2,5.


Jetzt kam es auf Manuel Hesse und mich an:
Meine Partie an Brett 2 war ein hin und her: zunächst zog ich zu schnell und stand nach knapp 20 Zügen mit Weiß ziemlich platt.


Dann verrechnete sich mein Gegner und 3 Züge später glaubte ich einen unparierbaren Mattangriff aufgebaut zu haben.


Mein Gegner fand nach langem Überlegen eine zähe Ausrede, die ich unterschätzte und trotzdem eine Figur opferte um den gegnerischen König übers Brett zu jagen.


Wie Manuel Hesse mir nachher im Restaurant erzählte wäre immer noch ein ewiges Schach möglich gewesen, bei dessen Kalkulation ich den 4ten Zug übersehen hatte, wie mir am Abend die Computeranalyse zeigte.


Im weiteren Partieverlauf konnte ich dann zwar noch ca. 20 Züge Schwindelspiel betreiben, aber mein Gegner behielt die Übersicht und realisierte das materielle Übergewicht: 2,5:3,5.

 

Bei Manuel Hesse hatte sein Gegner eine Figur für Angriff geopfert.

Der Druck erwies sich aber am Ende als ausreichende Kompensation, so daß auch diese Partie am Ende Remis endete.


Also Endstand 3:4 gegen den neuen Tabellenführer, wobei ich es vor allem versaut habe, gestern wären für uns durchaus Mannschaftspunkte möglich gewesen!


Danach sind wir dann noch mit 5 Spielern gemeinsam zum Pizzaessen an den Saarburger Wasserfall gefahren.

 

In 14 Tagen gegen Trier IV geht es dann wieder gegen einen direkten Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt und hoffen es dann besser zu machen!

 

Matthias Müller